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Warum kommt es zu Haarausfall?

Die Haare wachsen in verschiedenen Zyklen. Neunzig Prozent von ihnen befinden sich der Phase des Wachstums, welche einige Jahre lang dauert. Daran schließt sich für einige Monate die Phase der Ruhe an. Danach fallen sie aus und aus der Wurzel wächst ein neues Haar. So ist es ganz normal, dass Tag für Tag Haare ausfallen und erst, wenn es mehr als hundert Stück pro Tag sind, spricht man von Haarausfall. Immerhin hat der Mensch über 120 000 Haare auf seinem Kopf.

Der Haarausfall kann unterschiedliche Gründe haben. Eine Fehlfunktion der Schilddrüse, Krankheiten, Unfallfolgen, falsche Ernährung, Stress, all das kann die Ursache für das sich lichtende Haupthaar sein. Genau diagnostizieren kann das nur der Hautarzt, den man deshalb unbedingt aufsuchen sollte.

Eine sehr häufige Art des Haarausfalls wurde noch nicht genannt, nämlich die genetisch bedingte. Sie tritt bei vielen Männern auf und beginnt mit den häufigen Geheimratsecken, die sich über die Tonsur fortsetzen, bis schließlich nur noch ein Haarkranz am Hinterkopf sowie ein dünner Flaum übrig sind. Schuld ist eine immer kürzere Wachstumsphase, was dazu führt, dass die Haare langsamer wachsen und von minderer Qualität sind.

Kein Grund zur Verzweiflung, denn der erwähnte Haarkranz ist immun gegen diese Form des Haarausfalls. Das macht sich die moderne Mikrochirurgie ( Haarverpflanzung/Haartransplantation ) zu Nutze, indem sie dort Haare samt der Wurzel entnimmt und sie an die anderen Stellen versetzt, wo sie normal weiterwachsen. Viele Fachärzte haben sich auf die Eigenhaartransplantation spezialisiert und nur an sie sollte man sich auch wenden, oder an spezielle Berater für Haartransplantation/Haarverpflanzung. Denn auch wenn die Methode risikoarm ist, kann es doch unschön aussehen, wenn sich jemand daran versucht, der nicht genau weiß, was er tut. Je nachdem, wie man das Haar einpflanzt, wird die Wuchsrichtung bestimmt und so kann ein erfahrener Profi ein Ergebnis erzielen, dass sich kaum vom natürlichen Haupthaar unterscheiden lässt.

Foto © chryvette pixelio.de

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27. August 2010 | Von bangolo | Kategorie: Körper


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