Online Lifestyle News Magazin

Tipp: Mit einem berufsbegleitenden Studium Karriere machen

Irgendwann erreicht sie jeder – es sei denn, man hat sich gezielt darauf vorbereitet, nicht dagegen zu stoßen. Die Rede ist von der „gläsernen Decke“. Sie verhindert, dass Mitarbeiter in Unternehmen weitere Sprossen auf der Karriereleiter erklimmen und herausfordernde Führungsrollen übernehmen. An die gläserne Decke stoßen vor allem diejenigen, die nur eine Ausbildung abgeschlossen haben. Teilweise, je nach Hierarchierang, kriegen sie auch Akademiker „nur“ mit Bachelorabschluss zu spüren. Denn die Regeln für das Weiterkommen sind manchmal hart. Wer in die Geschäftsführung oder den Vorstand möchte, der sollte in den meisten Fällen mindestens über den ersten akademischen Abschluss, also einen Bachelor, aber am besten über einen Master- oder MBA-Abschluss verfügen. So wird man als geeignet angesehen, auch zukünftig die neuen Herausforderungen anzunehmen und zu meistern.

Wie aber soll man einen Studienabschluss erreichen, wenn man Vollzeit arbeitet und es sich auch nicht leisten kann, den Beruf für zwei Jahre Studentenleben aufzugeben? Die Lösung lautet „Berufsbegleitendes Studium“. So kann man Beruf und Bildung miteinander verbinden und muss weder auf den regelmäßigen Gehaltscheck noch auf neues Wissen verzichten und muss nicht gleich ans Tagesgeld Depot. Was man aber wissen sollte, bevor man anfängt, berufsbegleitend zu studieren: Beim berufsbegleitenden Studium gibt es ein paar wichtige Unterschiede bei den Studienmodellen: 

  • Abendstudium: Im Abendstudium findet man sich mehrmals pro Woche (meist zweimal) und am Samstag in den Vorlesungsräumen ein. Das Studium wird also nur mit Präsenzphasen durchgeführt.
  • Teilzeitstudium: Dieser Begriff wird zum Beispiel benutzt, wenn sich die Studienphasen nicht Abende innerhalb der Woche erstrecken, sondern zum Beispiel Blockseminare am Wochenende absolviert werden müssen. Ein anderes Modell ist u.a. ein zweiwöchiger Intensivkurs, der mehrmals pro Jahr stattfindet. Hier muss dann natürlich entsprechend Urlaub genommen werden beim Job.
  • Fernstudium/Onlinestudium: Beim Fernstudium erhält man die Lernmaterialien per Post oder via Mail nach Hause und bringt sich sehr vieles selber bei. Es gibt eigentlich keine Präsenzzeiten in der Uni, höchstens ab und zu für Prüfungen oder eine Blockvorlesung am Wochenende. Der Vorteil: Man kann auch bei einem Auslandsaufenthalt weiterhin mit seinen Unterlagen lernen.

Welches Studienmodell man wählt, sollte jeder selber nach gründlicher Überlegung und Gesprächen mit dem Arbeitgebern, Freunden und Familie entscheiden. Denn eines sollte jedem bewusst sein: ein berufsbegleitendes Studium ist sehr anstrengend. Am Wochenende sitzt man vor den Büchern anstatt sich im Garten von den Strapazen der Woche zu erholen. Aber es lohnt sich: Laut mehreren Studien ist der Abschluss eines nebenberuflichen Studiums bei Arbeitgebern hoch angesehen und kann dementsprechend die Karriere beflügeln. Dann lässt man die gläserne Decke unter sich.

Wie hat Ihnen der Artikel gefallen
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (No Ratings Yet)
Loading ... Loading ...

3,737

Bookmark and Share

6. Juli 2010 | Von Jens Wertheimer | Kategorie: Ausbildung


Einen Kommentar schreiben