Mit einem Sportstudium das Hobby zum Traumberuf machen
Robert K. war schon immer begeisterter Sportler. Als Kind hatten ihn seine Eltern einfach nur auf den Spitznamen „Der Ball“ getauft, weil er jedem runden Spielgerät – egal welcher Größe – hinterher lief. Er hatte Tischtennis, Basketball und Fußball im Verein gespielt, bevor er dann beim Handball hängen geblieben ist und nun seit vielen Jahren recht erfolgreich auf Rechtsaußen spielt.
Als dann das Abitur geschafft war und es darum ging, den richtigen Studiengang zu finden, kam für Robert nur eins in Frage: Ein Sportstudium. Also hat er sich vor den Rechner gesetzt und die verschiedenen Möglichkeiten recherchiert. Herausgekommen ist eine große Liste von Sportstudiengängen, zwischen denen er sich zu entscheiden hatte. Zur Wahl standen:
- Sport auf Lehramt: Wer seine Zukunft in der Bildung sieht und gerne mit Kindern und jungen Erwachsenen arbeitet, der ist mit dieser Form des Sportstudiums gut bedient. Vor die Zulassung zum Studium haben die Sporthochschulen allerdings die Sporteignungsprüfung gestellt, um dem Ansturm an Bewerbern Herr zu werden.
- Sportmanagement: Der Studiengang, der am meisten von den Wirtschaftswissenschaften, vor allem BWL, geprägt ist. Die Studierenden und Absolventen werden dazu befähigt, in Vereinen und bei Unternehmen der Sportbranche Managementfunktionen z.B. im Marketing oder Produktmanagement zu übernehmen. Hier gibt es meist keine Zulassungsprüfung. Besonderheit ist auch, dass das Studium oft mit Eventmanagement kombiniert wird.
Robert hat sich nach gründlicher Überlegung und dem Besuch vieler in Frage kommender Hochschulen für ein Sportmanagement Studium in Köln entschieden. Mittels dieses Studiums, seiner Mitarbeit als studentische Hilfskraft beim Handballverein VFL Gummersbach sowie ausgewählter Praktika in den Semesterferien will er sich nun richtig positionieren und nach dem Studium durchstarten – in seinem Traumberuf im Sportbusiness.
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6. Juli 2010 | Von Jens Wertheimer | Kategorie: Sport
